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Benjamin Krämer

Persönliches

Mit Benjamin Button habe ich bis auf den Vornamen eigentlich nichts gemeinsam, außer dem umwerfenden Aussehen von Brad Pitt natürlich. Aber das kann sich ja noch ändern, darum möchte ich meine Geschichte gerne rückwärts erzählen. Mit dem Spannendsten soll man ja bekanntlich immer als erstes herausrücken. Meine letzten beiden Lebensjahre sahen in etwa so aus: Ich fahre mit der Freundin auf einem leicht untermotorisierten Motorrad aus Deutschland in die Türkei, weiter in den Iran und sitze dort mit ihr im Gefängnis, lerne aber furchtbar nette Menschen kennen. Weiter geht’s nach Turkmenistan und dann Usbekistan, wo wir beim Wildcampen eine unfreiwillige Nacht unter Schmugglern verbringen, die gerade ein großes Ding abziehen. Ein paar Wochen später geht’s über die zweithöchste Straße der Welt, den Pamir-Highway in Tadschikistan weiter durch Kasachstan nach Novosibirsk zur Beach Party mit gut gelaunten Russen. Am Baikalsee wandeln wir auf den Pfaden der Schamanen und in der Mongolei ist das Motorrad schließlich kaputt. Nach Backpacking in Südostasien, zur reinen Klischeeerfüllung, einem Tauchschein auf Sumatra und Fahrradetappen in Australien geht es zum Zwischenstopp nach Deutschland. Zwischenfrage: was macht glücklich? Ich schreibe einige Amazonbestseller und habe ohne es zu realisieren ein dringendes Ziel erreicht: Ortsunabhängige Arbeit haben, die mir Freude macht und viel Geld einbringt. Toll! Fragt man mich heute, was an der Reise so besonders war, waren es aber die Begegnungen mit den vielen Menschen unterwegs und das Einlassen auf eine Partnerschaft mit meiner Freundin für 24 Stunden am Tag 14 Monate lang.

Aber gehen wir einen Schritt zurück, es geht ja um Höhen und Tiefen. Vor der Reise herrscht innere Leere und Unzufriedenheit. Ich merke, dass ich meine Talente nicht mehr richtig lebe und deutlich unter meinem Potenzial vor mich hinvegetiere. Bei einzelnen Teamtrainings und Supervisionen, die ich für das DRK durchführe, atme ich Energie, merke, dass ich hier richtig bin. Brachliegendes Potenzial und Langeweile, das lerne ich in dieser Zeit, sind die besten Zutaten für depressive Verstimmungen. Spule ich noch weiter zurück, beende ich gerade mein Studium mit einer tollen Note. Die gesamten fünf Jahre über hatte ich die Chance, aufgrund des Vertrauens meiner Professoren, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich bekam Lehraufträge am Ludwig-Windthorst-Haus, einem renommierten Seminarhaus in Norddeutschland, ohne einen akademischen Titel zu haben. Ich schulte Jugendliche und Erwachsene in Kommunikation, Rhetorik, Pressearbeit und Workshoptechniken. Ich spielte Golf, ging Reiten, fuhr einen Mini Cooper und hatte hübsche Freundinnen und gründete eine PR-Agentur. Aber die Frage blieb immer: Was macht wirklich glücklich? Erfolg und Geld jedenfalls nicht per se. Erfolg kommt nach dem Glücklichsein, so viel ist mir heute bewusst und Glücklichsein, das lässt sich trainieren. Bei einfachen Dingen wie Sport, Begegnungen mit Menschen und mithilfe einfacher, effektiver Rituale, die unser Denken und Erleben verändern können.

Meine Art zu coachen ist aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen von allen Höhen und Tiefen immer geprägt von Praxisnähe, schneller und einfacher Umsetzbarkeit und Verständnis. Ich will anderen zu Resultaten verhelfen, wie ich sie mir selbst immer gewünscht und angeeignet habe: schnell und effizient, ohne Umwege.

Beruf und Weiterbildung

Werdegang:

2005 NLP-Training bei Anthony Robbins
2007-2010 Bachelor Kommunikationsmanagement, Hochschule Osnabrück
2010-2012 Master Kommunikation und Management, Hochschule Osnabrück
2009-2012 Geschäftsführer der Agentur Nestor Communications
2009-2013 Dozent am Seminarzentrum Ludwig-Windthorst-Haus
2009-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück
2010-2012 Interview- und Videoproduktion für wechselnde Kunden, u.a. CeBit, Land Niedersachsen
2011-2012 Chefredakteur des preisgekrönten PR-Podcasts „PR on Air“ der Hochschule Osnabrück
Seit 2011 Freier Referent und Dozent
Seit 2011 Freier Journalist
Seit 2015 Autor beim Ullstein Verlag
2015 School for The Work bei Byron Katie